Die wichtigste Kompetenz, die neue IT-Profis benötigen: Anpassungsfähig bleiben

Während Technologen ihre Vorhersagen über die nächste Welle an IT-Trends oder die zehn besten Strategien für 2012 machen, sollten wir auch über die nächste Generation an IT-Mitarbeitern nachdenken. Wie sollten sich aufstrebende Technikfreaks beim heutigen rasanten Tempo technologischer Veränderungen auf die Arbeitswelt vorbereiten? Denkfabriken wie das Institute for the Future (IFTF) (Institut für die Zukunft) glauben, Absolventen sollten sich nicht auf spezifische Jobs vorbereiten, sondern ihren Fokus auf „Kernkompetenzen“ legen, die quer über verschiedene Branchen benötigt werden. Es ist natürlich auch schwierig, sich auf seinen zukünftigen Job vorzubereiten, wenn dieser Job noch gar nicht erfunden wurde.

Anstatt die „heißen Karrieren“ für das nächste Jahrzehnt zu benennen, veröffentlichte das Institute for the Future kürzlich einen Bericht „Re-working of Work“ (die Arbeit überarbeiten), der die „Kompetenzen“ beschreibt, die man in der Arbeitswelt 2020 benötigt. Das IFTF identifizierte einige der wichtigsten Faktoren, die den Wechsel der Kompetenzen voranbringen: die global verknüpfte Welt, der Anstieg smarter Technologien und eine Welt der Computer. Angesichts unserer Erfahrungen an vorderster Front mit der elektronischen Kommunikation, dem globalen Netzwerken und dem elektronischen Handel können wir dem nur zustimmen. Wie also wird dies in die Kompetenzen für unsere IT-Anführer von morgen umgesetzt?

Ich glaube, dass neues und adaptives Denken eine der wichtigsten der in dieser Infographik gelisteten Kompetenzen ist. Die IT braucht Mitarbeiter, die genauso belastbar und anpassungsfähig sind, wie die Technologien, die wir einsetzen. Wir werden vielleicht Dienste entwickeln, die unseren Kunden helfen, höhere Effizienz in der Lieferkette zu erreichen, aber als Technologen brauchen wir die Belastbarkeit, mit der wir die großen Veränderungen meistern. Mit anderen Worten: IT-Profis müssen mit der Technologie wachsen und sich mit ihr verändern.

Vorhersagen von Zukunftstrends sind populär, seit die Menschen lange genug leben, um sich Sorgen über die Zukunft zu machen. Es bleibt die Hoffnung, dass, wenn wir vorhersehen können, was als Nächstes passieren wird, wir uns auch darauf vorbereiten können. Man kann einen Schutz vor Stürmen bauen oder eine Rentenversicherung abschließen, aber dennoch nicht auf eine Naturkatastrophe oder einen wirtschaftlichen Rückgang vorbereitet sein.

Vielleicht sollten wir uns in der IT-Branche weniger darauf konzentrieren, neue Technologien vorhersagen zu können und mehr darauf, uns anpassen zu können. Das ist eine Fähigkeit, die wir von unseren Mitarbeitern als Teil unserer gemeinsamen Identität benötigen. Es ist unterm Strich das, was unsere Kunden in diesem sich schnell verändernden digitalen Zeitalter von uns erwarten. Bei EasyLink werden wir auch weiterhin zuhören – um unsere Dienstleistungen zu optimieren, damit sie die Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen, und um eine Kultur zu schaffen, die „neues und adaptives Denken“ schätzt. Wir sind, ob wir nun unsere Faxdienste grüner machen, uns in der Cloud bewegen oder Unternehmen helfen, ihren Dokumentenfluss zu automatisieren, in unserer täglichen Arbeit bestrebt, uns gemeinsam mit unseren Technologien weiterzuentwickeln.

Die nächste Generation an IT-Profis sollte bereit sein, schnelle Veränderungen anzunehmen und sich an das „neue und adaptive Denken“ anzupassen. Bleiben Sie anpassungsfähig.

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Wie uns die sozialen Medien smarter machen

Eines der Hauptargumente für die sozialen Medien ist ihre Fähigkeit, Menschen auf der ganzen Welt in Echtzeit zusammenzubringen. Technik-Koryphäen wie Tim O’Reilly sagen, das Internet und dessen „freier Informationsfluss“ seien für das globale ökonomische Wachstum verantwortlich. Als ein neuer Blogger und Tweeter lerne ich gerade, wie mächtig das Konzept des sozialen Austauschs wirklich ist.

Auf Twitter teile ich hauptsächlich Updates aus der Technikbranche mit einem besonderen Fokus auf grüne IT und die Cloud. Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel geteilt, der noch einen anderen Ansatz für eine Definition der Cloud enthielt – dieses Mal durch das NIST oder National Institute of Standards and Technology (amerikanisches Institut für Normung und Technologie). Es dauerte nicht lange, bis ein anderer Blogger mit einer überarbeiteten Definition antwortete. Da so viele unserer Kunden unsere Cloud-Services nutzen, aber nicht wirklich wissen, wie es funktioniert, haben wir versucht, es auch in einem Post zu erklären. Hier handelt es sich um soziale Medien vom Feinsten: Menschen arbeiten zusammen, um sich Definitionen und Lösungen auszudenken. Durch die sozialen Medien werden unsere Fakten beständig überprüft.

Nachdem die Technikbranche weiterhin hinauf in die Cloud schwebt, wird es umso wichtiger, dass wir diesen Dialog weiterführen. Was bedeutet die Cloud und wie können Konsumenten und Unternehmen sicherstellen, dass sie den Service erhalten, den sie wirklich benötigen?

Es ist sinnvoll, einen Standard oder eine gemeinsame Sprache einzuführen – so hat EDI begonnen. EDI half bei der Einführung eines branchenweiten Kommunikationsstandards quer durch die gesamte B2B-Lieferkette. EDI wurde zur gemeinsamen Sprache zwischen Handelspartnern auf der ganzen Welt und veränderte radikal den globalen Handel.

Eine der besten Möglichkeiten, eine neue Sprache zu lernen, ist natürlich, darin einzutauchen oder Gespräche mit Muttersprachlern zu führen. Ich bin froh, den Dialog in Gang zu halten und zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass das, was wir sagen, einen Sinn ergibt. Unser Blog-Post „Klärung der Cloud“ (Clearing the Cloud) sagt etwas darüber, was passiert, wenn ein Wort zu oft wiederholt wird – es verliert an Bedeutung.

Wir haben darüber gebloggt, wie elektronische Technologien geholfen haben, die Kommunikationsrevolution zu starten, wie sie bestimmte Branchen behindern und wie sie anderen Branchen bei ihrem Wachstum geholfen haben und wie wir uns in einer Landschaft, die sich rasant verändert, weiterentwickeln können. Wir hoffen, auf unserem Weg den Dialog in den sozialen Medien – oder welche neue Plattform auch immer entstehen mag – in Gang halten zu können. Was aber noch wichtiger ist, wir würden auch gerne von Ihnen hören. Tweeten Sie mir Ihre beste Definition der „Cloud“ unter #definecloud und lassen Sie uns schauen, ob wir eine gemeinsame „Cloud“-Sprache entwickeln können.

 

 

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Die 3 wichtigsten Arten, wie B2B-Lieferkettenintegration den globalen Handel radikal verändert hat

Wir haben bereits darüber gesprochen, wie EDI das Fundament des E-Commerce ist, obwohl sich nur wenige bewusst sind, wie sehr EDI den globalen Handel beeinflusst hat, da es sich ja um eine Technologie handelt, die sich eher hinter den Kulissen abspielt.

Hier sind die wichtigsten drei Arten, wie die B2B-Integration, zum Beispiel EDI, das Geschäft rund um die Welt radikal verändert hat.

1. EDI ermöglichte globalere Handelspartner

Im 17. Jahrhundert baute die East India Company Handelsstraßen rund um die Welt auf – und monopolisierte sie. Manche Historiker bezeichnen dies als die erste Welle der Globalisierung. Unabhängig von politischen Aspekten, die dies mit sich brachte, sahen sich Unternehmen und ihre Schiffsflotten beim grenzüberschreitenden Handel mit Gewürzen und Waren mit großen Risiken auf offener See konfrontiert. Oft war die einzige Art der Kommunikation ein Brief, der mit dem Schiff über das Meer versandt wurde und so konnten Handelspartner nicht immer genau voraussehen, was Kunden wollten und was Händler benötigten. Wir können uns auch die ersten Probleme ausmalen, die sich bei grenzüberschreitenden Geschäften ohne standardisierte Maßeinheiten, Währungen und geschweige denn einer gemeinsamen Sprache ergaben.

Etwa 400 Jahre später kommunizieren globale Handelspartner durch B2B-Lieferkettentechnologie wie EDI. Dokumente werden in Sekundenschnelle und in einer gemeinsamen Sprache, die jeder versteht, an jeden beliebigen Ort der Welt übertragen. Diese Bearbeitung in Echtzeit sorgt nicht nur für zufriedene Kunden und Lieferanten, sondern führte auch zu erhöhter:

2. Handelseffizienz

Anstatt Waren auf ein Schiff zu verladen und zu hoffen, dass die Händler die Waren kaufen werden, ermöglicht die Präzision der EDI-Kommunikation Händlern, einen reduzierten Lagerbestand zu haben. Die Nutzung von EDI reduziert auch die Menge an Papierdokumenten, die zwischen Unternehmen ausgetauscht werden oder macht Papierdokumente sogar gänzlich überflüssig. Und da Bestellungen, Versandrechnungen, Lieferscheine und andere Dokumente statt von Person zu Person elektronisch von Computer zu Computer übertragen werden, wird die Anzahl der Transkriptionsfehler reduziert. So kann Papier, Arbeitskraft und Zeit gespart werden, was uns zu der dritten – und vielleicht beeindruckendsten – Art führt, wie EDI das globale Geschäft verändert hat:

3. Senkung der Geschäftskosten

Jeder Geschäftsmann weiß, dass es gut für das Endergebnis ist, wenn man Geld sparen kann. Und eine positive Bilanz bedeutet einen höheren Ertrag für Anleger und das Potenzial, seinen Betrieb auszubauen. Alte Systeme – wie Papier – mit B2B-Lieferketten-Cloudtechnologie (wie EDI) zu ersetzen, hat die Geschwindigkeit, Exaktheit und Kundenzufriedenheit drastisch erhöht. Kundenzufriedenheit resultiert in mehr Geschäft und das bedeutet, dass mehr Produkte die Lieferkette durchlaufen und in allen vier Ecken der Welt ankommen.

Vielleicht hat EDI keinen so weitreichenden kulturellen Einfluss wie die ersten Handelsstraßen, aber EDI und die B2B-Lieferkette haben die Arbeit dieser frühen Abenteurer sicherlich ausgebaut. Mithilfe der EDI-Technologie können Unternehmen global in einer gemeinsamen Sprache Handel betreiben, die Effizienz innerhalb der Lieferkette sicherstellen und dabei noch allen Beteiligten Geld sparen. Das hilft unseren Kunden – ob aus dem Einzelhandel, der Finanz- und Automobilbranche oder aus dem Gesundheitssektor – ihren Betrieb und ihre Leistungen rund um die Welt auszubauen. Und daher sind wir der Meinung, dass EDI auch weiterhin helfen wird, die Geschäftswelt grundlegend zu verändern.

 

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Klärung der „Cloud“

Haben Sie schon einmal gehört, dass ein Wort so oft wiederholt wurde, dass es seine Bedeutung verloren hat? Wenn Sie versuchen, ein Wort ein Dutzend Mal laut auszusprechen, bekommen Sie dieses Gefühl. Alternativ können Sie sich auch dieses clevere Video anschauen, in dem 172 Filmcharaktere das Wort ausrufen, mit dem Sie alle anderen Worte stoppen wollen. Sehen Sie sich das Video an. Wenn das Wort „Ruhe“ (im englischen Original: „Silence“) danach komisch klang, ist dies auf die natürliche Reaktion des Gehirns zurückzuführen, das Wiederholungen ausblendet. Dabei wird das, was einem vorher so vertraut war, auf einmal seltsam. In den 1960er-Jahren haben Forscher diesen neuronalen Prozess als „semantic satiation“ (etwa: semantische Sättigung) bezeichnet. Die Franzosen haben ebenfalls einen Ausdruck, mit dem sie dieses Gefühl von etwas beschreiben, dass einem sowohl bekannt als auch unbekannt ist: jamais vu.

Wenn Sie heute neue Technologien verfolgen, werden Sie wahrscheinlich auf ein Wort stoßen, das schon allein etwas Unscharfes beschreibt: Cloud. Viele Verbraucher – und IT-Experten – haben dieses Wort jeden Tag so oft gesehen und gehört, dass Sie ein jamais vu erleben. Was bedeutet Cloud Computing eigentlich?

Im Rahmen einer Technologiekonferenz fiel es vor Kurzem sogar diesen IT-Leuchten schwer, die „Cloud“ zu definieren, aber als Cloud-Anbieter ist es wichtig, dass wir bei EasyLink unseren Kunden helfen zu verstehen, was die Cloud tut und wie sie ihren Geschäftszwecken dient.

Teil des Problems bei der Definition der Cloud ist, dass es sich um eine echte Metapher handelt, die beschreibt, wie der Prozess funktioniert. Zunächst sei anzumerken, dass Sie, wenn Sie dies lesen, die Cloud benutzen. Das Internet selbst wurde bereits als die „Cloud“ beschrieben, obwohl dies nur ein Teil dessen ist, was es bedeutet, in der Cloud zu sein. In der Branche bedient man sich oft der Analogie, dass Cloud Computing einiges mit Ihrem örtlichen Stromversorgungsunternehmen gemein hat.

Bevor wir ans Stromnetz angeschlossen wurden, produzierten Haushalte ihre eigene Energie. Die Menschen sammelten Holz oder Kohle für den Herd oder Gas für die Lampen. Man wusste, wo man Materialien finden konnte und wie man die Lampen anmachte. Mit dem Einzug der Elektrizität und der Bereitstellung von Strom durch Unternehmen musste man nur noch einen Schalter betätigen, um das Licht anzumachen oder das Abendessen aufzuwärmen. Da nun das örtliche Stromversorgungsunternehmen die Energie bereitstellte, mussten die Menschen weniger Zeit mit dem Sammeln von Holz verbringen und hatten mehr Zeit für andere Dinge. Außerdem konnte das Stromversorgungsunternehmen Strom an einem Ort bündeln und ihn vielen Menschen gleichzeitig bereitstellen, was den Betrieb günstiger und effizienter machte.

Als Verbraucher sehen wir die Magie hinter dem Strom, den wir jeden Tag nutzen, nicht, aber hinter jedem Lichtschalter findet man ein komplexes Kabelnetzwerk, das mit einer physischen Anlage verbunden ist, an der der Strom produziert und verteilt wird. Anders ausgedrückt nutzen und greifen wir auf Strom zu, ohne dass wir die komplexe Funktionsweise verstehen. Dies überlassen wir den Experten.

Im Prinzip funktioniert Cloud Computing genauso. Sie können sich zum Beispiel bei Google Docs, einem cloudbasierten Programm, anmelden, und von überall, wo es eine Internetverbindung gibt, auf Dateien zugreifen. Wenn man Dokumente in die Cloud verschiebt, schafft dies Platz auf lokalen Laufwerken, ermöglicht den Zugriff von praktisch überall und man kann über Netzwerke hinweg sofort Inhalte teilen. Genau wie Stromversorgungsunternehmen ermöglichen Anbieter von Cloud-Leistungen eine effizientere Nutzung der Ressourcen. Dies ist insbesondere für große Unternehmen wichtig, die Dateien oder Kommunikationsleistungen pflegen müssen, ohne mehr Zeit und Geld in die IT-Infrastruktur zu investieren. Die cloudbasierten Lösungen von EasyLink sind ein weiteres Beispiel dafür, wie ein Unternehmen ein anderes Unternehmen mit dem technischen Know-how und der Pflege beauftragen kann, ohne eine interne IT-Infrastruktur aufrechterhalten zu müssen.

Man kann die „Cloud“ auch als eine andere Plattform betrachten. Genau wie es uns der PC ermöglicht hat, Programme auszuführen und Dateien auf einer Maschine zu speichern, verbindet uns die Cloud mit einem Netzwerk von Anwendungen und Dateien, auf die man von mehreren Geräten aus zugreifen kann. Wenn eine Datei auf einem Gerät aktualisiert wird, wird sie automatisch auf allen Geräten synchronisiert. Die neue Musikanwendung „Spotify” ist nur ein Beispiel für einen cloudbasierten Service, mit dessen Hilfe man über verschiedene Geräte auf seine Dateien zugreifen kann – über sein Telefon, seinen Computer oder jedes andere Gerät, mit dem man sich mit seinen Kontoinformationen anmelden kann.

Der Ausdruck „Cloud Computing“ funktioniert auch deshalb, weil man wie der Himmel von fast überall, wo man hingeht, auf seine Dateien zugreifen kann. Tim O’Reilly, Gründer von O’Reilly Media definiert es so: „Alles, was wir heute als Computer betrachten, ist in Wirklichkeit einfach ein Gerät, das uns mit dem großen Computer verbindet, den wir alle zusammen gemeinsam aufbauen.“ Diese Studenten des Massachusetts Institute of Technology vereinfachen die Cloud in diesem animierten Kurzfilm noch besser.

Cloud Computing ist nicht wirklich etwas Neues – wir sind schon seit mehr als 20 Jahren dabei – aber Trends deuten darauf hin, dass dies die nächste Welle im Bereich Computing ist – insbesondere, da wir uns immer mehr auf das Zeitalter erhöhter Konnektivität zubewegen. Mehr Menschen und Unternehmen nutzen das Internet, um Daten zu speichern, Apps herunterzuladen, Geschäfte zu tätigen und zusammenzuarbeiten.

Wenn die technischen Prognosen immer öfter das Wort „Cloud“ enthalten, verlieren Sie sich nicht in dem Versuch, herauszufinden, was es bedeutet. Konzentrieren Sie sich darauf, was die Cloud kann, nicht, was sie ist. Und wenn ein Unternehmen sich als cloudbasierten Dienstleistungsanbieter bezeichnet, können Sie mithilfe dieser Checkliste der „zentralen Merkmale eines cloudbasierten Service“ prüfen, ob das auch wirklich der Wahrheit entspricht.

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Warum EasyLink das „Sicherheitsnetz“ schlechthin für Ihre Anforderungen im Bereich Datentransport sein kann.

Als Leiter des Marketingteams für EasyLink denke ich viel darüber nach, wie unsere Kunden mit den Leistungen, die sie benötigen, verbunden werden können. Dafür muss man dem Markt immer einen Schritt voraus sein und Trends analysieren. Im digitalen Zeitalter ist dies eine sehr komplexe Aufgabe. Bei der rasanten Entwicklung der Technik ist es eine Herausforderung, zu erkennen, welcher „heiße neue Trend“ sich durchsetzen wird und welcher Trend wieder verpuffen wird. Für die Technikbranche sind dies aufregende Zeiten, aber für unsere Kunden, die für ihren Geschäftsbetrieb auf IT angewiesen sind, können Änderungen auch ein bisschen beängstigend sein.

Meine Aufgabe ist es, zu verstehen, was unsere Kunden brauchen und was ihnen schlaflose Nächte bereitet.

Ein kürzliches Gespräch mit einigen der Mitglieder unseres Verkaufs- und Produktteams hat mir neue Erkenntnisse geliefert, warum EasyLink auch in der heutigen sich rasant entwickelnden technischen Geschäftswelt weiterhin extrem relevant ist. Der „Aha-Moment“ kam für mich, als mir die Verkaufsmitarbeiter eine Geschichte nach der anderen über Kunden erzählten, die an der Integration neuer Technologien in alte Paradigmen verzweifelten. Kunden möchten wissen, wie sie sich den immer schneller werdenden Änderungen der Cloud-Computing-Technologie, der Kundeninformationen und der Lieferketteninformationen anpassen können – ein Thema, von dem wir wohl alle schon gehört haben.

Die Rolle von EasyLink in dieser sich ändernden Landschaft kann man möglicherweise leicht übersehen. Wir sind im Grunde seit der Geburtsstunde des Datentransfers einer der Marktführer des effizienten und zuverlässigen Datentransports, dem Rückgrat unseres Unternehmensangebots. Telex, EDI, Fax und E-Mail machen jedoch nicht unbedingt Schlagzeilen, wenn es um aufregende neue Entwicklungen geht.

Diesmal ist mir jedoch eine neue Idee zu Ohren gekommen. Die Verbindung zwischen unserem Kernwert als absolut zuverlässiger Dienstleistungsanbieter und dem bewährt leichten Einsatz war für unsere Kunden diesmal jedoch wichtiger denn je. Offensichtlich schätzten die Kunden EasyLink auf menschlicher Basis, gerade weil sich alle anderen Technologien so schnell ändern. Sie waren für die Tatsache dankbar, dass EasyLink den Datentransport von Anbeginn an und jedes Mal effizient durchführt.

Das hat uns neue Erkenntnisse beschert, wie wir mit unseren Kunden im Finanz-, Einzelhandels-, Transport- und Fertigungssektor kommunizieren müssen. Es deutete darauf hin, dass viele Kunden EasyLink als ihr Sicherheitsnetz betrachteten, das ihnen bei dem rasanten Fortschritt der Technik zusicherte, dass sie sich auf die Datentransportleistungen von EasyLink verlassen können. Zu diesem Zeitpunkt wurde unsere bemerkenswert geringe Kundenabwanderungsquote, von der viele andere Technologieunternehmen in diesem Bereich nur träumen können, ein Maß für unsere sehr menschliche Fähigkeit, Kunden beim Umgang mit all diesen Änderungen zu unterstützen.

Eine schöne neue, datenorientierte Welt entwickelt sich so schnell um uns herum. Vor Kurzem bin ich zufällig auf diesen Artikel gestoßen: „Terminator-Style Contact Lenses On Their Way“ (Terminator-Kontaktlinsen auf dem Weg).  Der Artikel erläuterte: „Es wurde eine Kontaktlinse entwickelt, die es dem Träger eines Tages ermöglichen könnte, E-Mails, Nachrichtenmeldungen und andere digitalisierte Informationen zu lesen.“

Das ist doch bemerkenswert, oder? Und so bemerkenswert diese Erfindung auch ist, so zeigt sie auf Geschäftsebene auch, in welchem Ausmaß sich Unternehmen mit der Erstellung, der Verwaltung und dem Transport von Daten befassen müssen.

Und im Datentransportgeschäft können Sie sich hier auf EasyLink als Ihr zuverlässiges Sicherheitsnetz verlassen. Wir decken Ihre Anforderungen ab.

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Zu Daten aufwachen

Schon Platon benutzte einen Wecker, um vor Sonnenaufgang aufzustehen, aber bis vor einigen Generationen verließen sich die meisten Menschen auf das Morgenlicht oder den Hahnenschrei, um ihren Arbeitstag zu beginnen. Städter oder Menschen, die einen Bauernhof nur von Ausflügen kennen, können sich als Weckruf nun ein Krähen als iPhone App herunterladen. Genau wie früher.

Handys sind die neuen Zeitmesser und ersetzen sowohl Wecker als auch Armbanduhren. Laut dieser Studie eines globalen drahtlosen Netzwerk- und Mobilfunkanbieters – und vieler Erzählungen – nutzen die meisten Menschen noch vor dem Aufstehen vom Bett aus oder vor der ersten Tasse Kaffee ihr Handy, um ihre E-Mails zu lesen, auf ihre Konten bei sozialen Netzwerken zuzugreifen und Nachrichten zu versenden.

Während wir noch immer nicht sicher sind, was die langfristigen Auswirkungen dieser ständigen Vernetzung sind, ist schon jetzt klar, dass ein neues Kommunikationszeitalter angebrochen ist. Noch nie zuvor gab es so rasante Innovationen in der Kommunikationstechnik. Die Menschen begannen erst Ende des 19. Jahrhunderts, über Kabel per Telegraf oder Telefon miteinander zu kommunizieren. Diese Formen der elektromechanischen Kommunikation haben sich zu modernen Kommunikationssystemen entwickelt. Technikexperten erklären die Geschwindigkeit dieser technologischen Entwicklung mithilfe des Mooreschen Gesetzes, aber einige fragen sich immer noch, wie wir mit dieser Entwicklung Schritt halten können. Nun stößt auch dieses viel zitierte Gesetz an seine Grenzen, da sich die digitale Welt mit der analogen Welt überschneidet. Chips werden zwar immer kleiner und leistungsstärker, aber wir brauchen trotzdem noch die Energie, um die Technologie anzutreiben. Anders ausgedrückt spielen wir Menschen bei der Entscheidung, wie wir diese neuen Technologien am besten nutzbar machen, noch immer eine Rolle.

Gelehrte – und Science-Fiction-Fans – machen sich schon lange Sorgen, dass die rasante Entwicklung der Technik das Ende der Menschheit zur Folge haben wird. Sogar Platon sorgte sich schon, dass Bücher unsere Gedächtniskapazität reduzieren würden. Es sind jedoch gerade diese einschneidenden Technologien, die die menschliche Evolution möglich gemacht haben. Als im 1. Jahrhundert der Kodex eingeführt wurde, wurden Informationen tragbarer und besser zugänglich. Wissen war nicht länger auf Gelehrte mit Papierrollen beschränkt. Bücher erreichten nun mehr Menschen und die Lese- und Schreibfähigkeit verbreitete sich.

Wenn Sie dies an technologische Trends der jüngeren Vergangenheit erinnert, liegen Sie ganz richtig. Wir beschäftigen uns gerne mit der Geschichte der Kommunikation – besonders weil diese älteren Technologien unsere Leistungen erst möglich machen. Wo wären wir heute ohne die Erfindung des Telegrafen – des ersten Hilfsmittels der E‑Kommunikation?

Der amerikanische Philosoph George Santayana wird oft falsch zitiert, aber er hat weise Worte gesprochen, dass man Geschichte verstehen muss, damit sie sich nicht wiederholt. Wir betreten technologisches Neuland, behalten jedoch alte zuverlässige Bekannte im Blick, die die Grundlage der elektronischen Kommunikation darstellen.

Jede dieser neuen Technologien hat schnellere und breitere Kommunikation ermöglicht – ein Feedback-Kreislauf, der das Wachstum neuer Ideen stimuliert hat. Technologien wie Fax, EDI und SMS sind Teil der digitalen Revolution und wir freuen uns, ganz vorne mit dabei zu sein.

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Wie elektronischer Datenaustausch den Katalog von Sears ersetze

Als 1888 der erste Bestellkatalog von Sears erschien, öffnete er dem Handel und dem Geschäft die Türen über die Städte hinaus. Bestellkataloge erreichten Menschen auf dem Land, wo es keine Warenhäuser oder Nachbarn in der Nähe gab. Von Haushaltsgegenständen bis hin zu Brillen konnten die Menschen Waren aus dem Katalog bestellen, ohne ihre Häuser auf der Farm verlassen zu müssen. Autos und das Autobahnsystem verbanden die Menschen bald mit den Städten und den Kaufhäusern, aber es war der Katalog, der dem globalen Marktplatz zunächst den Weg ebnete. Heute können wir mithilfe der Informationsautobahn auf der ganzen Welt einkaufen. Die „Wunschkataloge“ der Vergangenheit sind Wunschzetteln bei Amazon und anderen Online-Verzeichnissen gewichen. Heute muss man nur ein paar Tasten drücken und mithilfe des E-Commerce werden Weihnachtsgeschenke direkt zu Ihnen nach Hause geliefert. Die Pioniere dieser äußerst bequemen Art des Einkaufens waren Hausierer, reisende Händler und der Bestellkatalog.

Zur damaligen Zeit beruhte der Handel auf Papierdokumenten und der Post. Nach Aufgabe einer Bestellung durch einen Kunden reisten Dokumente durch die Lieferkette zwischen Handelspartner und Versandunternehmen hin und her. Bestellungen, Lieferscheine und Rechnungen reisten quer durch die US-Bundesstaaten von Tür zu Tür. Jahrzehnte nach Einführung des elektronischen Datenaustausches (Electronic Data Interchange, EDI) in der Eisenbahnindustrie erkannten auch andere Branchen die Kostenersparnisse des reduzierten Papierverbrauchs und der elektronischen Übertragung von Dokumenten – die Geburtsstunde des E-Commerce. In den letzten zehn Jahren haben mehr und mehr Unternehmen immer stärker auf die virtuelle Welt gesetzt. Laut Internet Retailer erzielen Online-Verkäufe mittlerweile einen Jahresumsatz von fast 60 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr meldet Forrester Research einen Anstieg um 15 Prozent!

EDI ist die ursprüngliche Form des E-Commerce. Die alte Technologie machte neue Technologien für die Übertragung von Dokumenten zwischen Unternehmen und Handelspartnern möglich. Viele Großkonzerne wie Walmart, Walgreens und der ausschließlich online agierende Einzelhändler Amazon verlassen sich für ihre Geschäftsvorgänge noch immer auf diesen „alten Standard“.

Es liegt nicht nur an dem wirtschaftlichen Klima, dass Kunden online auf Schnäppchenjagd gehen. Kunden wissen auch das bequeme Einkaufen von zu Hause aus zu schätzen, genau wie die Generationen vor ihnen. Wir sind zwar nicht vom Rest der Welt auf einer Farm abgeschottet, aber unsere Zeit ist uns sehr viel wert.

E-Commerce bringt das Einkaufserlebnis direkt zu Ihnen nach Hause – genau wie Bestellkataloge längst vergangener Zeiten. EDI ist die Technologie, die es Ihnen ermöglicht, auf Tastendruck Daten auf die Reise durch die Lieferkette zu schicken – von Unternehmen zu Unternehmen und von Tür zu Tür.

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Ärzte schmeißen ihren Rezeptblock weg und werden digital

Wenn Ihnen jemand sagt, dass Sie eine Schrift wie ein Arzt haben, heißt das, dass man nicht lesen kann, was Sie schreiben. Seit Beginn der modernen Medizin haben Ärzte sich einen Ruf für unleserliche Handschrift erworben. Manche sagen, dass unleserliches Schreiben ein Zeichen von Intelligenz ist oder vom Geschlecht beeinflusst wird, und andere behaupten, dass es reine Hast und Eile ist. In jüngeren Studien (von Kollegen in Fachzeitschriften überprüft!) wurde festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit für eine unleserliche Handschrift bei Ärzten nicht größer ist als beim Rest von uns. Eine unleserliche Handschrift hat wenig Folgen, wenn Sie ein Bäcker sind, aber bei Ärzten ist Leserlichkeit nicht nur kritisch, sondern kann den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Wenn der Apotheker nicht entziffern kann, was der Arzt aufgeschrieben hat, könnte er die falschen Tabletten oder die falsche Dosis ausgeben. In einer 2006 vom Institute of Medicine durchgeführten Studie wurde festgestellt, dass jedes Jahr schätzungsweise 7.000 Todesfälle durch Medikationsfehler verursacht werden.

Das Problem war ernsthaft genug, dass eine Koalition von Technologieunternehmen und Gesundheitsfürsorgeanbietern im Jahr 2007 zusammen eine elektronische Rezeptinitiative gestartet hat: die „National ePrescribing Patient Safety Initiative“ oder kurz NEPSI. Mit Unterstützung der US-Regierung hat NEPSI Ärzten kostenlose Software für den Übergang zu elektronischen Rezepten zur Verfügung gestellt. Was wird als Hauptgrund für die Umstellung angegeben? Die Handschrift.

Wenn ein Arzt Ihr Rezept direkt an die Apotheke übermitteln kann, reduziert dies die Möglichkeit für Fehler. Das Erstellen von elektronischen Gesundheitsunterlagen (Electronic Health Record, EHR) hilft Gesundheitsfürsorgeanbietern auch, den Überblick über mögliche Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und über die Krankengeschichte zu behalten. Allergien und Risikofaktoren können automatisch referenziert werden, um sicherzustellen, dass der Patient das sicherste Medikament erhält.

Dies wäre natürlich alles nicht möglich ohne die Arbeit des elektronischen Messaging und der Transaktionsdienste hinter den Kulissen. Wir haben darüber gesprochen, wie EDI, oder Electronic Data Interchange, geholfen hat, die Effizienz und Genauigkeit von Geschäftskommunikationen zu verbessern. Desktop Faxing liefert Dokumente direkt zu Computern und spart Zeit und Geld und ist gut für die Umwelt. Production Messaging ist eine weitere Methode, mit der unsere Technologie Industrien hilft, in Verbindung zu bleiben. Sie möchten, dass Ihre medizinischen Daten geschützt, sicher und genau weitergegeben werden. Unser Production Messaging-Service erlaubt es Gesundheitsfürsorgeanbietern, Ärzten und Krankenhäusern, Rezepte schnell, genau und sicher an Apotheken weiterzuleiten.

Das Rezept ist die Koda der meisten Arztbesuche – der letzte Akt nach dem Warten, der Untersuchung und der Diagnose. In der analogen Welt reißt der Arzt ein Blatt Papier von einem Rezeptblock ab und überreicht es Ihnen, damit Sie es in die Apotheke bringen können. In der digitalen Welt übernimmt Production Messaging diese Aufgabe und die Apotheken können online auf das Rezept zugreifen.

Der Apotheker kann das Rezept auf dem Bildschirm einsehen oder es als Fax erhalten, und die Informationen werden auch in die Applikations-/Datenbank usw. der Apotheke übernommen. Mithilfe dieses automatisierten Prozesses sind die Patientenunterlagen konformer, Rezeptfehler werden reduziert und die Betriebskosten werden gesenkt.

Und wie durch Zauberei warten Ihre Medikamente bereits auf Sie.

Wenn die Welt eine Bühne ist, wie Shakespeare einmal gesagt hat, betrachten Sie die Back-Office-Technologie als technische Crew, die Beleuchtungstechniker, die dafür sorgen, dass die Schauspieler eine gute Darbietung geben können. Dienste wie Production Messaging, Desktop Faxing und EDI spielen eine fundamentale Rolle dabei, dass die Show weitergeht, obwohl sie dafür nur wenig Applaus erhalten. Wenn Sie das nächste Mal die Ihnen verschriebenen Medikamente abholen, denken Sie an die Menschen – oder die Technologie – hinter den Kulissen.

 

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Grün steht IT gut

Letzte Woche haben wir eine Methode beschrieben, wie Geschäfte umweltfreundlich arbeiten und produzieren könnten.Indem sie veraltete Faxmaschinen loswerden und zu Desktop Faxing übergehen, können Unternehmen Papier und die damit verbundenen Kosten für die Umwelt eliminieren.Von der Erfindung des Rades bis zur heutigen schnellen Evolution im Digitalzeitalter war die Entwicklung neuer Technologien immer von der Einsparung von Zeit und Ressourcen motiviert.Wir möchten schneller ans Ziel gelangen, damit wir mehr Zeit haben.Und wir möchten weniger verbrauchen und weniger ausgeben, um ans Ziel zu gelangen.Und hier kommen Umweltbewegung und IT auf einen Nenner:Umweltfreundliche IT.Papier, Raum, Energie und Zeit sparen und Menschen in aller Welt miteinander verbinden, um die Welt zu retten.Da Grün heute eine modische Farbe in der Geschäftsindustrie ist, werden mehr Unternehmen anhand dieser dreifachen Quintessenz beurteilt: Personen, Planet, Profit.Anleger und Verbraucher möchten ein gutes Gefühl bei den Produkten und Dienstleistungen haben, die sie verwenden.Das Magazin „Newsweek“ hat seit 2009 die 500 umweltfreundlichsten Unternehmen der Welt in allen Branchen nachverfolgt.Mit unternehmensweiten Umweltrichtlinien seit 1971 steht IBM weiterhin an der Spitze aller Technologie-Unternehmen.Von aggressiven Recycling-Programmen bis hin zur Nutzung von Solarenergie leisten andere Technologie-Giganten wie Apple und Google ebenfalls ihren Beitrag.Hier ist die Liste der 30 umweltfreundlichsten Technologie-Unternehmen von „Newsweek“ für das Jahr 2011.Und natürlich möchten wir mehr Unternehmen helfen, ebenfalls auf diese Liste zu kommen.

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Papierloses Faxen

Nach der Erfindung des Papiers in China um 105 n. Chr. dauerte es noch ein Jahrtausend, bis es über die Seidenstraße in die westliche Welt gelangte. Papiermacher unterzeichneten Schweigegelübde, um die neue Technologie zu schützen. Mit der zunehmenden Globalisierung kamen auch Aufrührer und Forschungsreisende über die Seidenstraße, das „Geheimnis“ ging um die Welt. Heilige Bücher und geschichtliche Ereignisse wurden auf Fasern und Zellstoff anstatt mündlich oder durch Felszeichnungen weitergetragen. Papier war einfach zu transportieren.

Das erste Papier wurde aus Fasern hergestellt, die aus alten Fischnetzen, Maulbeerbaumrinde oder Hanf gewonnen wurden. Aufgrund der aufwendigen Herstellung war Papier teuer und stand nur wenigen Menschen zur Verfügung. Im 19. Jahrhundert wurde Papier aus Bäumen hergestellt. Durch Abholzung wurde die wachsende Nachfrage befriedigt.

Papier ist eine relativ „neue“ Technologie in den USA, wo die erste Papiermühle 1690 von William Rittenhouse bei Germantown, Pennsylvania errichtet wurde. Vor der Vereinigung der amerikanischen Staaten versuchten die Briten, durch die Einführung eines Zolls auf Papier mehr Geld aus den Kolonien zu ziehen. Als die Kolonien begannen, Protestflugblätter zu drucken, wurde versucht, die Papierproduktion gänzlich zu unterbinden. Papier spielte im Unabhängigkeitskrieg eine Rolle und hatte einen maßgeblichen Einfluss auf die Kommunikationstechnologie. Ob Briefe oder Zeitungen, Papier verband die Menschen über große Entfernungen hinweg miteinander. Weniger als 200 Jahre später erlebte die Kommunikationstechnologie mit der Erfindung des Telegrafen bzw. Fernschreibers, dem Vorläufer des Faxgeräts, eine weitere Entwicklung.

Im 21. Jahrhundert gehörten Faxgeräte ab den 1980er Jahren in Büros zum festen Inventar. Papier legte weite Wege zurück, dabei wurde an einem viele Kilometer entfernten Ort eine Telekopie des Originaldokuments erstellt. Die Technologie war revolutionär, der Papierverbrauch schnellte jedoch in die Höhe. Fünf Jahre später bot sich mit der E-Mail eine weitere Möglichkeit der Informationsübermittlung, die zur Verringerung des Papierverbrauchs in Unternehmen beitrug. Heutzutage werden Bücher in Byte übertragen und die Geschichte mehrerer Tausend Jahre lässt sich auf Geräte herunterladen, die kleiner als ein Taschenbuch sind.

Obwohl uns die Technologie einzigartige Neuerungen bietet, brauchen wir Menschen etwas länger, um uns darauf einzustellen. Trotz des Aufkommens elektronischer Kommunikation verbraucht der durchschnittliche Büroangestellte NOCH IMMER rund 10.000 Blatt Papier pro Jahr. Der US-Umweltbehörde zufolge sind das 27 Tonnen pro Person bzw. rund vier Millionen Tonnen Kopierpapier in einem Jahr.

Trotz der Entwicklung hin zu digitalen Technologien verbrauchen wir heutzutage mehr Papier als jemals zuvor. Nicht nur die Umweltkosten machen Papier zu einer wertvollen Ressource. Tatsächlich stellt Papier eine der größten Kostenstellen in einem Unternehmen dar. Diese Ausgabe ist jedoch am einfachsten zu reduzieren. Einer Forschungsstudie von Delphi zufolge kostet ein Blatt Papier über seine Lebensdauer betrachtet schätzungsweise 30 US-Dollar. Dies bezieht sich nicht nur auf die Anschaffungskosten des Papiers, sondern auch auf die Zeit, die für die Ablage und Aufbewahrung, das Auffinden, Kopieren und Recyceln aufgewendet wird. Zeit ist immer noch Geld und wenn Sie bedenken, dass ein Büroangestellter durchschnittlich 18 Minuten zum Auffinden eines einzigen Dokuments benötigt, können Sie sich vorstellen, was Papier wirklich kostet.

Während wir uns noch von den schnell aufeinanderfolgenden Innovationen erholen, können wir neue Technologien zur Lösung alter Probleme nutzen. Das ausgelagerte Faxen über den Computer bietet eine Lösung für das Papierproblem (Drucken oder nicht Drucken). Laut Techsoup.org werden in US-Unternehmen jedes Jahr 210 Milliarden Blatt Papier zum Faxen verwendet. Das entspricht 17 Millionen gefällten Bäumen pro Jahr zur Herstellung von Faxpapier für US-Unternehmen.

Daran lässt sich erkennen, dass Faxgeräte, die einst als Ikone der modernen Kommunikation galten, in den meisten Unternehmen immer noch ein wichtiger Bestandteil des täglichen Betriebs sind. Alte, papierintensive Faxgeräte werden hinsichtlich der Kosten für Arbeit, Energie und Zubehör immer teurer. Dank neuer Outsourcing-Funktionen lassen sich Kosten und Umweltauswirkungen gleichzeitig reduzieren.

Dem von uns 2009 herausgegebenen Whitepaper Greening the Fax Machine (Umweltfreundliche Nutzung von Faxgeräten) zufolge entstehen in einem großen Unternehmen mit 300 Faxgeräten bis zu 9.000 US-Dollar an reinen Papierkosten pro Jahr. Werden noch die Kosten für Wartung, Verwaltung und Betrieb berücksichtigt, steigen die Kosten auf zehntausende US-Dollar.

Werden dann noch die Umweltkosten hinzurechnet, die beim Faxen entstehen, sind die Vorteile und der Nutzen der Auslagerung des Faxservice nicht mehr von der Hand zu weisen. Einer unserer Kunden, ein multinationaler Konzern, verringerte seine Kohlenstoffemissionen um 96 Tonnen jährlich und sparte über 1,4 Millionen durch die umweltfreundliche Nutzung seiner Desktop-Fax-Services.

Dank des komplett ausgelagerten Fax zu E-Mail/E-Mail zu Fax-Services von EasyLink können Unternehmen ihre Faxkosten um bis zu 70 % verringern und ihren Kohlenstoff-Fußabdruck erheblich reduzieren.

Papier stellte seinerzeit eine erstaunliche Innovation dar, eine wertvolle Ressource, mit der sparsam umgegangen werden musste. In vielen Fällen gilt dies heute mehr als je zuvor. Der Schutz unserer Umwelt ist nicht mehr nur das Motto extremer Umweltschützer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Der Erfolg eines IT-Unternehmens steht und fällt mit seiner Fähigkeit, den Markt weiterzuentwickeln und auf die Umgebung einzugehen, die den Markt ermöglicht.

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